Zweck & Aufgabe
Der Installationsplan dokumentiert die räumliche Lage aller elektrischen Betriebsmittel in einem Gebäude. Er beantwortet die Frage: Wohin kommt was? – und zwar maßstäblich auf einem Grundriss.
Er richtet sich vor allem an Monteurinnen und Monteure auf der Baustelle. Aus ihm lässt sich ablesen, welche Schalter, Steckdosen, Leuchten, Verteiler oder Geräte an welcher Stelle gesetzt werden und über welche Leitungswege sie angebunden sind.
Darstellung
Als Basis dient der Architektengrundriss. Darüber werden die genormten Schaltzeichen der elektrischen Betriebsmittel platziert (DIN EN 60617). Leitungen werden in der Regel vereinfacht – oft sogar ohne Angabe der Polzahl – als einfache Linien gezeichnet.
Ergänzend finden sich Angaben zu Stromkreisbezeichnungen, Einbauhöhen, Schalterarten (Wechsel-, Kreuz-, Serienschalter) und Kenndaten von Geräten.
Abgrenzung
Im Unterschied zum Stromlaufplan interessiert hier nicht die elektrische Funktion, sondern ausschließlich der Ort. Und anders als der Verdrahtungsplan zeigt er keine Klemmenverbindungen.
Installationsplan – der Ortskundige: er weiß, wo alles hängt, aber nicht, was es tut.